Lottofeen und Kobolde

Die Lottofeen

Seit 1998 ist Franziska Reichenbacher die Lotto-Glücksfee im Fernsehstudio. Davor waren es Karin Dinslage (1965 bis 1971) und Karin Tietze-Ludwig (1967 bis 1998). Die allererste Glücksfee der ersten Lottoziehung am 9. Oktober 1955 in Hamburg, die noch nicht im Fernsehen übertragen wurde, war die damals zwölfjährige Elvira Hahn aus Hamburg.

Franziska Reichenbacher

Franziska Reichenbacher, Moderatorin in der ARD und in zahlreichen anderen Sendungen des Hessischen Rundfunks, ist ausgebildete Journalistin: Sie studierte Theaterwissenschaft, Publizistik und Psycholinguistik in München, hat als Redakteurin und Moderatorin zunächst im Hörfunk des Bayerischen Rundfunks, danach als Moderatorin in der aktuellen Redaktion eines privaten Berliner Fernsehprogramms gearbeitet und als Autorin für die "Süddeutsche Zeitung" geschrieben. Geboren in Mainz, lebt sie seit 1998 in ihrer Wahlheimat Frankfurt am Main.

Autogramme:
Franziska Reichenbacher c/o Hessischer Rundfunk FS-Unterhaltung
60322 Frankfurt am Main

Ingrid El Sigai

Ingrid El Sigai ist die Urlaubsvertretung bei der Ziehung der Lottozahlen. Außerdem ist sie Moderatorin von E-Musik-Sendungen und Nachrichtensprecherin im hr-Hörfunk. Zudem ist sie ausgebildete Sängerin und Schauspielerin, arbeitet bei zahlreichen Theater- und Musikproduktionen mit und unterrichtet an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.

Sie ist in Heidelberg geboren und lebt in Frankfurt am Main. Sie ist mit einem Graphik-Designer verheiratet und hat zwei Söhne.

 

Autogramme:
Ingrid El Sigai c/o Hessischer Rundfunk; FS-Unterhaltung
60322 Frankfurt am Main

Karin Tietze-Ludwig

Karin Tietze-Ludwig, Fernsehansagerin beim Hessischen Rundfunk seit 1964, war als Präsentatorin der samstäglichen "Ziehung der Lottozahlen", die sie am 12. August 1967 erstmals übernahm, bis zu ihrem Rückzug vom Bildschirm für drei Jahrzehnte die "Lotto-Fee" schlechthin.

In der Sendung am 17. Januar 1998 übergab sie dieses "Amt" an ihre Nachfolgerin Franziska Reichenbacher.

Karin Tietze-Ludwig, geboren in Siegen, aufgewachsen in Biedenkopf, war vor ihrer Karriere im Fernsehen als Sekretärin für eine Fluggesellschaft tätig gewesen. Sie war mit dem (im Jahr 2000 verstorbenen) Journalisten Hans-Jürgen Tietze verheiratet und ist Mutter eines Sohnes. Karin Tietze-Ludwig lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.

Autogramme:
Karin Tietze-Ludwig c/o Hessischer Rundfunk, FS-Unterhaltung
60322 Frankfurt am Main

arin Dinslage

Karin Dinslage war die erste "Lotto-Fee" des deutschen Fernsehens: von der ersten Ziehungssendung am 4. September 1965 bis 1971 - seit 1967 im Wechsel mit Karin Tietze-Ludwig.

Als Fernsehansagerin war die Graphik-Designerin Karin Dinslage 1963 zum Hessischen Rundfunk gekommen.

Die in Berlin geborene Wahl-Frankfurterin war mit einem in der Werbebranche tätigen Betriebswirt verheiratet und Mutter zweier Töchter. Bis zu ihrem Tode war sie in einer Augenarztpraxis tätig. Sie ist auch als Autorin von Kurzgeschichten hervorgetreten.

Elvira Hahn

Am 9. Oktober 1955 fand in Hamburg bei Nordwest Lotto die erste Ziehung des neu eingeführten Zahlenlottos in Deutschland statt. Von Anfang an wurden die Ziehungen als öffentliche Veranstaltungen durchgeführt, aber das Fernsehen war damals noch nicht dabei.

Als Glücksfeen fungierten Kinder. Die erste "Lottofee" war die damals zwölfjährige Elvira Hahn, die von Hand die Bällchen aus einem Ziehungsrad herausholte. Sie zog die allererste Zahl der deutschen Lottogeschichte - es war die 13.

Im Jahr 2005 feierte der Deutsche Lottoblock sein 50-jähriges Bestehen und bei diesem Jubiläum wurde auch Elvira Hahn gebührend gefeiert, die heute in Hessen lebt.

So gab es zahlreiche Pressetermine, bei denen Elvira Hahn auftrat und sie besuchte auch das neue Lottostudio im Frankfurter Maintower.  

Die Lottofee und der Lottokobold der deutschen Internetlottoziehungen

 

Seit der ersten Fernsehlottoziehung verkünden Lottofeen die Glückszahlen. Mit 2013 wurde das Internetlotto mitsamt Ziehungen offiziell in Deutschland eingeführt. Die Aufgabe der Zahlenziehung übernehmen seit jeher die Lottofee Nina Azizi und der Lottokobold Chris Fleischhauer. Das Pärchen wechselt sich laufend bei den Ziehungen ab, welche steht’s live im Internet übertragen werden.

Die erste Internetlottofee

Nina Azizi führt seit der ersten Internetlottoziehung im Jahr 2013 durch die wöchentlichen Sendungen. Die Tochter iranischer Eltern stammt ursprünglich aus dem Dorf Bliesmengen-Bolchen an der französischen Grenze und wurde als Schauspielerin bekannt. Bereits mit elf Jahren war sie in der Aufführung „der gestiefelte Kater" im Saarländischen Staatstheater zu sehen. Zunächst studierte Azizi in Hamburg und Wien Musik und Theater. Während ihres Studiums erlangte sie in der Rolle der Antonia Schwarz in der Fernsehserie „Unter uns" sowie als Michaela Sanders in „St. Angela" Bekanntheit. Nach ihrem Umzug nach Saarbrücken gründete sie ein Musical-Ensemble. Schließlich erhielt sie eine Anstellung als Moderatorin beim SR und konnte gelegentlich als Darstellerin in Filmen bewundert werden. Als Glücksfee für Internetlottofans tritt sie im Wechsel mit Chris Fleischhauer bei den wöchentlichen Ziehungen live auf.

Der erste Lottokobold Deutschlands

Für die erste männliche Lottofee Deutschlands Chris Fleischhauer wurde der Titel Lottokobold eingeführt. Der gebürtige Querfurter kam allerdings nur auf Umwegen vor die Kamera. Zunächst führte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann durch. Den Job behielt er zunächst für eine längere Zeit, bis er 2005 als Volontär bei „Regio TV Stuttgart" seine journalistische Laufbahn einschlug. Als Journalist gewann er dreimal den Medienpreis der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Aufgrund seines Engagements und Könnens erreichte Fleischauer den Posten des Chefredakteurs und Programmchefs beim Sender. Neben seiner Tätigkeit als Journalist stand er als Anchorman der Tagessendung „Das Journal" vor der Kamera. Seine Tätigkeit als Lottokobold im Internet übt er immer im Wechsel mit Nina Azizi aus.

 

 

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